Unser neues Bürgerhaus: Das Haus von Bürgern für Bürger

Bis in die 1960er Jahre war der „Alte Wirt“ in Heimstetten mit seinem typischen Kastaniengarten der gesellschaftliche Mittelpunkt im Ort. Diese Lebendigkeit wiederzuerlangen ist nur möglich, wenn die Kirchheimer Bürger zur Belebung beitragen. Daher lädt die Gemeinde dazu ein, an drei Terminen im Bürgerhaus über die künftigen, unterschiedliche Nutzungsmöglichkeiten zu diskutieren.

 

(1) 18. März 2015, 18:00 – 20:00 Uhr: Räume für Soziales

(2) 19. März 2015, 18:00 – 20:00 Uhr: Räume für Erwachsenenbildung, VHS und Kunst

(3) 21. März 2015, 18:00 – 20:00 Uhr: Räume für Veranstaltungen und Vereine

 

Dabei soll es hauptsächlich um folgende Fragen gehen:

Welche Räume werden von den Institutionen, Vereinen und Bürgern benötigt?

Wie und wann möchten Sie die Räume nutzen?

Welche Anforderungen müssen die Räume erfüllen?

Welche Anforderungen bestehen an die Freiflächengestaltung?

 

Helfen Sie mit, ein lebendiges Bürgerhaus in einer lebendigen Ortsmitte zu gestalten! Ein Bürgerhaus lebt nur durch die Initiative der Bürger.

Historische Bilder an einem historischen Ort

Die Wanderausstellung zum 150. Geburtstag des Landratsamtes München macht Station im Bürgerhaus. Dazu präsentiert die Gemeinde Archivaufnahmen in einer Sonderschau.

„Es ist eine kleine und feine Ausstellung“, betonte Kirchheims Erster Bürgermeister Maximilian Böltl bei der Eröffnung der Sonderschau „1965 – unser Ort vor 50 Jahren“. Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Musikkapelle Kirchheim und des Hoaschdenger Kegelklubs stellte Kulturreferentin Katharina Ruf gemeinsam mit dem Gemeindearchiv eine Sammlung aus Fotografien zusammen, die die Anfangsjahre beider Vereine beleuchtet. Es sind historische Bilder, die die jüngeren und älteren Besucher in die Heimatgeschichte der drei Ortsteile eintauchen lässt, den Austausch von Erinnerungen anregt sowie Vergessenes lebendig macht.

Gestern, heute, morgen

Vergangenheit lebendig halten und das Heute verstehen ist ebenfalls das Thema, dem sich die Jubiläumsausstellung des Landratsamtes widmet. Unter dem Titel „Stadt-Land-Fluss: 150 Jahre Land um München rechts und links der Isar“ hat sich der Landkreis München mit der Vielfältigkeit seiner Geschichte und seiner Gegenwart in den Bereichen Wirtschaft und Kultur auseinandergesetzt, wie Kreisarchivpfleger Falk Bachter bei der Vernissage im Bürgerhaus erläuterte. Darüber hinaus gehe es auch um eine Antwort auf die Frage, wie sich das Land um München in Zukunft entwickeln werde.

 

Die beiden Ausstellungen können noch bis 24. März immer dienstags und samstags von 14 bis 17 Uhr sowie freitags von 9.30 bis 12.30 Uhr besucht werden. Weitere Informationen gibt es unter www.buergerhaus-kirchheim.de

Die Gemeinde Kirchheim und der Landkreis München präsentieren zwei historische Ausstellungen an einem historischen Ort

Das Bürgerhaus öffnet erneut seine Türen:

Der Landkreises München zeigt „Stadt-Land-Fluss – 150 Jahre Land um München rechts und links der Isar“, eine Ausstellung über Geschichte, Gegenwart und Zukunft. Und die Gemeinde Kirchheim b. München ergänzt die Sonderschau „1965 – unser Ort vor 50 Jahren“ anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Musikkapelle Kirchheim und des Hoaschdenger Kegelklubs. Hier werden historische Fotografien der beiden Vereine, sowie Luftbilder aus den drei Ortsteilen zu sehen sein.

 

Vernissage ist am Mi., 11. März um 19:00 Uhr

im Bürgerhaus, Feldkirchner Straße 2

 

Öffnungszeiten: 11.-24. März 2015

Dienstag & Samstag: 14:00 bis 17:00 Uhr

Freitag: 09:30 bis 12:30 Uhr

 

Zu diesen Zeiten hat auch das Kleidercafé im

Bürgerhaus (www.kleidercafe.de) für Sie geöffnet.

Kleiderkammer, Café und Treffpunkt für alle

Auf weit geöffnete Türen stieß das neue KleiderCafé im Bürgerhaus. Zur Einweihung kamen mehr als 50 Bürgerinnen und Bürger und informierten sich über die Kleiderkammer mit sozialem Treffpunkt. Das ehrenamtliche Team um Lisa Achilles und Sandra Wagner nehmen Erwachsenenkleidung an und verkaufen diese für einen kleinen Betrag weiter. Die Absicht dahinter: Geldsparen und Gut erhaltenes wiederverwerten.

Diese Idee griffen zahlreiche Besucher schon am Eröffnungstag auf und erstanden Jacken, Pullover, Hosen und Schuhe und vieles mehr zu günstigen Preisen. Gesellig und kurzweilig ging es im Café bei Weißwurst, Brezen, selbstgemachten Kuchen, Musik und Zauberkunst zu. Ein Treffpunkt für die ganze Gemeinde soll das KleiderCafé werden, wenn es jeweils freitag vormittags und dienstagnachmittags seine Türen öffnet.

Mehr Informationen gibt es unter www.kleidercafe.de .

Gelungene Begegnung von Schule und Gemeinde

Das Projektseminar „Portrait“ des Gymnasiums Kirchheim stellte in den Räumen des neuen Bürgerhauses in Heimstetten seine Werke aus.

 

Für die jungen Künstlerinnen und Künstler, die sich in ihrem Seminar mit dem Thema „Relations / Beziehungen“ beschäftigt haben,  hätte es keinen geeigneteren Ort geben können, wie auch Bürgermeister Maximilian Böltl in seiner Begrüßungsrede hervorhob. Das Gebäude, das einst eine Gastwirtschaft war, sei schon immer ein Ort der Begegnungen gewesen, so manche Beziehung sei dort entstanden  und er freue sich, dass der ursprüngliche Geist des Gebäudes mit dem Erwerb des Hauses durch die Gemeinde nun weiterlebe. Zahlreiche Gäste, Schüler, Eltern und Freunde waren am 22. Januar der Einladung zur Vernissage gefolgt. Frau Nusselt erklärte in ihren einführenden Worten die Gedanken, die das Seminar durch eineinhalb Jahre Arbeit leitete: „Die in ganz selbstständiger Arbeit entstandenen Fotografien und gemalten und gezeichneten Bilder, welche in der Ausstellung zu sehen sind, berühren auf unterschiedlichste Weise das Thema Portrait das Bild eines Menschen, oder das Bild, welches der Mensch sich von der Welt macht. Mensch sind wir nur, wenn wir uns in Beziehung zu jemand setzen. Nur dann wird die Tiefe an Wahrnehmung ausgeschöpft.“ Wer die Ausstellung besucht hat, die noch an drei weiteren Tagen geöffnet war, konnte die beeindruckende Auseinandersetzung der jungen Künstler mit dem Thema bewundern, sei es in Fotografie, Zeichnung oder auch Videoinstallation.

Dass die Veranstaltung überhaupt in diesen Räumen stattfinden konnte, verdanken wir Herrn Böltl, der sich auf die Idee der Schüler eingelassen hat und nicht zuletzt auch den Mitarbeitern des Bauhofes, die noch in letzter Minute die  Bildleisten anbrachten. Dafür möchten wir uns als Schule sehr herzlich bedanken.

Rosalinde Nürnberger