Ein Haus von Bürgern für Bürger

Der Hoaschdenger Kegelclub hat in den vergangenen Wochen die bislang ungenutzten Lagerräume im hinteren Teil des Bürgerhauses mit viel handwerklichem Geschick in ein gmiatliches Maibaumstüberl verwandelt.

Generationsübergreifend halfen alle mit und packten ehrenamtlich mit an. Die Burschen haben Decken gespachtelt und Wände geweißelt, den 2011-Maibaum zersägt und daraus Bohlen gezimmert, sie haben Leitungen verlegt und Lampen angeschlossen. Das Material hat der Hoaschdenger Kegelclub in den vergangenen Jahren in Eigenregie zusammengesammelt. Ab dem 2. April kann dann die ganze Gemeinde im gmiatlichen Stüberl gemeinsam mit den Maibaumwachen feiern. Damit knüpft das Bürgerhaus an seine Vergangenheit an, als das ganze Dorf in der ehemaligen Tafernwirtschaft zusammenkam und große und kleine Feste feierte. Das Bürgerhaus – ein Haus für Bürger von Bürgern.

Es geht voran mit dem neuen Bürgerhaus!

Der „Alte Wirt“ in Heimstetten mit seinem typischen Kastaniengarten war lange Zeit der gesellschaftliche Mittelpunkt im Ort. Diese Lebendigkeit wiederzuerlangen ist möglich, wenn die Bürger zur Belebung beitragen. Daher hat die Gemeinde im Frühjahr zu drei Diskussionsabenden eingeladen, um über die künftigen Nutzungsmöglichkeiten zu sprechen. Im Austausch mit sozialen Einrichtungen, der VHS, unterschiedlichen Vereinen und Institutionen sowie den ortsansässigen Künstlern wurde erfasst, welche Räume gebraucht werden und wie die Bedürfnisse der unterschiedlichen Nutzer aussehen.

Ausgehend davon wurde jetzt zusammen mit dem Büro „Architektur und Stadtplanung Schober“ ein Raumkonzept erarbeitet, welches als Grundlage für den Architektenwettbewerb dienen soll. Der Gemeinderat hat dieses Konzept in seiner jüngsten Sitzung mit weiteren Anregungen auf den Weg gebracht (17:8) und positiv über den Namen Bürgerhaus abgestimmt (13:12).

Bei der Planung des neuen Bürgerhauses ist die Gemeinde zudem in enger Abstimmung mit der Regierung von Oberbayern, welche die Sanierung dieses ortsbildprägenden Gebäudes mit einer Förderung von 38 % der förderfähigen Gesamtkosten unterstützt. Im Vergleich dazu würde ein Neubau finanziell nicht unterstützt werden.

„Wir sind froh, dass die oberbayrische Regierung einen großen Teil dazu beiträgt, dieses Gebäude, das unseren Ortsteil Heimstetten seit Anfang des 20. Jahrhunderts prägt, zu erhalten“, erklärt Erster Bürgermeister Maximilian Böltl. So habe die Gemeinde Kirchheim die Möglichkeit, den Ort, der einmal voller Lebensfreude war, wieder aufleben zu lassen.

Es geht also voran mit dem Haus von Bürgern für Bürger!

Aquarelle und abstrakte Acrylbilder

Colours in my life

Nach vielen Jahren stellt Heidi Schmitz, Kircheimer Künstlerin und Dozentin der vhs olm, wieder in ihrer Heimatgemeinde aus. Im „Bürgerhaus“ zeigt sie ihre impressionistischen Aquarelle und abstrakten Acrylbilder, die in den vergangenen beiden Jahren entstanden sind.

Die Aquarelle vermitteln Impressionen von Malreisen in die Toskana, nach London, New York, Toronto und Montreal. Die abstrakten Acrylbilder veranschaulichen durch ihre Farben- und Formensprache sowie durch die Kombination mit anderen Materialien eindrucksvoll die künstlerische Weiterentwicklung von Heidi Schmitz.

Vielen Kunstinteressierten im Münchener Osten ist Heidi Schmitz durch ihre Ausstellungen in den 90er Jahren im Meilerhaus bekannt. In den letzten Jahren hat sie vornehmlich in München (Orangerie im Englischen Garten), in Florida (Sidney and Berne Davis Art Center, Fort Myers) und im April diesen Jahres in New York (Art Space Gallery, Broome Street) ausgestellt.

Seit 2008 arbeitet und unterrichtet Heidi Schmitz in ihrem eigenen Atelier in der Dorfstraße 4. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage der Künstlerin unter www.heidi-schmitz.de . Die Ausstellung „Colours in my life“ im „Bürgerhaus“, Feldkirchenerstr. 2, eröffnet mit einer Vernissage am Donnerstag, 8. Oktober  von 19.00 – 22.00 Uhr. Die Öffnungszeiten der Ausstellung vom 09. – 11. Oktober sind von 11.00 – 18.00 Uhr.

Kunstausstellung Gabriele von Ende-Pichler zeigt ihre Werke

Warme oder Kalte Farben heißt die Ausstellung, die Gabriele von Ende-Pichler im Bürgerhaus zeigt. Die Haarer Künstlerin ist in Kirchheim keine Unbekannte, sie war bei der Gründung des Hospizkreises beteiligt. Zudem organisierte sie Malprojekte mit Bewohnern des Collegiums 2000.

Gabriele von Ende-Pichler hat bereits auf großen Kunstmessen in Beijing, Hampton/New York, Köln sowie Berlin, Venedig, Vaduz/Liechtenstein ausgestellt. In unsere Gemeinde präsentiert sie gleich zwei Ausstellungen. Vom 7. Juni bis 31. Juli  zeigt die Künstlerin Bildwerke zum Thema „Warme und kalte Farben“. Die abstrakten Gemälde sind auf die vier Ausstellungsräume abgestimmt. Besucher können so die Unterschiede der Bildwirkung erspüren. Die vhsolm-Ausstellung wird mit einer Matinee am Sonntag, 7. Juni um 11 Uhr im Bürgerhaus eröffnet. Weiter Öffnungszeiten: Jeweils donnerstags von 15 bis 18 Uhr.

Vom 30. November bis 31. Januar 2016 folgt mit dem Titel „Zyklus 7 Jahreswachstum im Leben“ und „Rote Faden Bilder“ eine weitere Ausstellung der Künstlerin. Die Bildwerke können käuflich erworben werden. Vom Kauf gehen zehn Prozent an den Hospizverein Kirchheim.

Grimbs-Ausstellung im Bürgerhaus

Robert Grimbs (Jahrgang 1957) schloss im Sommer 1983 sein Studium an der Münchener Kunstakademie mit dem ersten Staatsexamen ab. Zwei Jahre später trat er nach dem zweiten Staatsexamen in den gymnasialen Schuldienst ein. Parallel dazu beteiligte er sich an mehreren Gruppenausstellungen, etwa in München oder in Dresden. Dann unterbrach er für viele Jahre sein künstlerisches Schaffen zugunsten seiner pädagogischen Tätigkeit. Hierbei gewann er mit seinen Schülergruppen im Laufe der Jahre eine Fülle von Preisen, unter anderem den Preis des Ministerpräsidenten für den besten Schülerfilm.

Trotz schwerer Krankheit begann er in der Klinik wieder zu zeichnen. Seitdem entstanden zunächst Hunderte von Blättern. Aus diesen Zeichnungen entwickelten sich schließlich bis zu vier Quadratmeter große Kompositionen. Die Bilder ermöglichen dem Betrachter immer wieder Assoziationen, entziehen sich aber einer eindeutigen gegenständlichen Zuordnung. Nach einer Einzelausstellung 2014 in Landsberg zeigt der Maler neue Arbeiten in Kirchheim. Die Ausstellung im Bürgerhaus, Feldkirchener Str. 2 wird eröffnet am 17. April um 19 Uhr eröffnet. Die Öffnungszeiten von 18 bis 24. April sind: Samstag und Sonntag 14 bis 18 Uhr, Montag bis Freitag:16 bis 18 Uhr.